Schweiz - Grupo B
đšđâïž Die Nati marschiert: Schweiz auf Kurs, mit Basler RĂŒckenwind und eiskaltem Finish
Eine Quali wie aus einem Guss: 14 Punkte, +12 Tore, und ein WMâGruppenskript mit klaren PrĂŒfsteinen
EinfĂŒhrung
Es gibt Qualifikationen, die fĂŒhlen sich an wie ein Roman mit zu vielen Kapiteln: Wendungen, Zittern, Rettungen in der Nachspielzeit. Und es gibt diese andere Sorte, die Schweiz in dieser Kampagne verkörpert: sechs Spiele, kein einziger Schlag ins Gesicht, stattdessen eine Mannschaft, die sich in den Rhythmus gespielt hat, als hĂ€tte sie den Taktstock selbst in der Hand.
Der Auftakt in Basel hatte etwas von einem TĂŒröffner, der gleich auch die TĂŒr aus den Angeln hebt. St. Jakob-Park, frĂŒhe FĂŒhrung, ein zweites Tor wie ein zweiter Atemzug â und plötzlich stand da eine 4:0âAnsage gegen Kosovo, die mehr war als ein Ergebnis. Es war eine Setzung: Wir sind da, wir sind bereit, und wir machen das nicht komplizierter als nötig.
Dass diese Schweiz danach nicht ins Schwelgen geriet, sondern weiter zĂ€hlte, schob und abschloss, ist die eigentliche Nachricht. Denn in solchen Gruppen kann die groĂe Gefahr aus dem Komfort kommen: einmal zu viel Ballbesitz ohne Biss, einmal zu wenig Geduld im gegnerischen Strafraum. Die Nati hat beides vermieden â mal ĂŒber Wucht, mal ĂŒber Kontrolle, mal ĂŒber das stille âDann eben 0:0, aber ohne offenen FlĂŒgelâ.
Wenn man es nĂŒchtern erdet, klingt es fast zu sauber: Platz 1 in Gruppe B, 14 Punkte aus 6 Spielen, 4 Siege und 2 Remis, keine Niederlage. Dazu 14:2 Tore, also +12 Differenz. Das ist nicht nur ein Ticket, das ist eine Visitenkarte â zumal die Gegentore sich wie Ausrutscher in einer sonst trockenen Statistik lesen.
Drei Momente tragen diese Geschichte wie tragende Balken. Der 5. September 2025: Schweiz â Kosovo 4:0, ein Blitzstart mit Akanji (22.), Embolo (25., 45.) und Widmer (39.) in Basel. Der 10. Oktober 2025: Schweden â Schweiz 0:2 in Solna, ein AuswĂ€rtssieg mit Penalty-KĂ€lte durch Xhaka (65.) und einem spĂ€ten Nadelstich von Manzambi (90+4â). Und der 18. November 2025: Kosovo â Schweiz 1:1 in Pristina, der eine Punkt, der nach Reise, Reibung und spĂ€tem Gegenwind schmeckte â und trotzdem die Serie hielt.
Der Weg durch die Qualifikation
Der UEFAâWeg zur Weltmeisterschaft 2026 ist klar strukturiert: In Europa qualifizieren sich 16 Teams fĂŒr das Turnier. Zwölf Gruppensieger lösen das WMâTicket direkt, die vier ĂŒbrigen PlĂ€tze werden ĂŒber Play-offs vergeben. Diese Play-offs bestreiten die zwölf Gruppenzweiten plus vier bestplatzierte UEFAâNationsâLeagueâGruppensieger, die in ihrer Qualigruppe nicht unter die Top zwei kamen; gespielt wird in vier Wegen mit Halbfinals und Finals im K.o.-Modus ĂŒber je ein Spiel.
Die Schweiz hat diesen Umweg vermieden â nicht durch Spektakel in jedem Spiel, sondern durch die Summe der richtigen Entscheidungen. In Gruppe B bedeutete das: Platz 1 mit 14 Punkten. Dahinter Kosovo mit 11, dann Slowenien mit 4 und Schweden mit 2. Der Abstand zur Verfolgerrolle ist dabei nicht gigantisch, aber solide: drei Punkte vor Kosovo. Und vor allem: Die Nati hat ihr Polster nicht ĂŒber ein einziges 6:0 gebaut, sondern ĂŒber konstante ErgebnisqualitĂ€t.
Wer die Tabelle liest, findet zwei Schweizer Markierungen, die man als Leistungsdiagnostik ernst nehmen darf. Erstens: 0 Niederlagen. In einer Vierergruppe ist das nicht selbstverstĂ€ndlich, weil jeder Gegner zwei Mal kommt und du nicht âmal ebenâ ausweichen kannst. Zweitens: 2 Gegentore in 6 Spielen. Das ist die Art Zahl, die Spiele planbar macht: Du kannst 1:0 gewinnen, du kannst 2:0 auswĂ€rts gewinnen, du kannst sogar ein 0:0 mitnehmen, ohne dass es wie verschenkte Lebenszeit wirkt.
Kosovo als Zweiter (11 Punkte) zeigt zugleich, dass die Gruppe nicht aus reinen Statisten bestand. Kosovo hat nur ein Spiel verloren, steht bei +1 Toren und hat der Schweiz in Pristina einen Punkt abgeknöpft. Das macht die Schweizer Bilanz wertvoller: Es war nicht nur das Abhaken gegen angeschlagene Gegner, sondern auch das Aushalten gegen den direkten Herausforderer.
Ein besonderes Kapitel ist Schweden, Letzter mit 2 Punkten und -8 Tordifferenz, aber mit dem Zusatz âPlay-offs via Nations Leagueâ. FĂŒr die Schweiz war Schweden dennoch ein echter PrĂŒfstein, weil Namen Spiele nicht gewinnen, aber Struktur sie verlieren lassen kann. Die Nati hat Schweden zwei Mal geschlagen (0:2 auswĂ€rts, 4:1 zuhause) â und damit gleich doppelt demonstriert, dass sie sowohl knappe AuswĂ€rtsspiele als auch torreiche Heimabende beherrscht.
Slowenien wiederum (4 Punkte, 0 Siege, 4 Remis) war der Gegner, der Spiele zÀh macht. Genau dort hat die Schweiz ihre zweite StÀrke gezeigt: Sie konnte auch ohne Treffer die Ordnung halten. Das 0:0 in Ljubljana ist nicht glamourös, aber es passt wie ein sauberes Puzzleteil in eine Qualifikation, die am Ende nicht nach Schönheitspreisen, sondern nach Punkten sortiert wird.
Taktisch im strengen Sinne lĂ€sst sich aus den Zahlen keine Formation herleiten â und das ist auch nicht nötig, um das Muster zu sehen. Die Schweiz war ein Team, das frĂŒh zupacken kann (zwei Tore zwischen Minute 22 und 25 gegen Kosovo), das Standards und StrafstoĂmomente nutzt (Xhaka per Elfmeter in Solna und spĂ€ter erneut gegen Schweden), und das Spiele in der Schlussphase nicht âverwaltetâ, sondern entscheidet (Manzambi 90+4â in Solna, Manzambi 90+4â auch gegen Schweden).
Unter dem Strich steht ein Quali-Profil, das fĂŒr Turniere wie gemacht ist: geringe Gegentorzahl, breite Siegtypen, und die FĂ€higkeit, auch an einem Tag ohne letzte PrĂ€zision nicht zu verlieren. Die Schweiz hat nicht nur gewonnen â sie hat selten wackelig ausgesehen.
Tabelle 1
| Datum | Gruppe | Gegner | Heim AuswĂ€rts | Ergebnis | TorschĂŒtzen Schweiz | Austragungsort |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 5. September 2025 | B | Kosovo | Heim | 4:0 | Akanji 22â, Embolo 25â, 45â, Widmer 39â | Basel, St. Jakob-Park |
| 8. September 2025 | B | Slowenien | Heim | 3:0 | Elvedi 18â, Embolo 33â, Ndoye 38â | Basel, St. Jakob-Park |
| 10. Oktober 2025 | B | Schweden | AuswĂ€rts | 0:2 | Xhaka 65â pen., Manzambi 90+4â | Solna, Strawberry Arena |
| 13. Oktober 2025 | B | Slowenien | AuswĂ€rts | 0:0 | Ljubljana, Stadion StoĆŸice | |
| 15. November 2025 | B | Schweden | Heim | 4:1 | Embolo 12â, Xhaka 60â pen., Ndoye 75â, Manzambi 90+4â | Genf, Stade de GenĂšve |
| 18. November 2025 | B | Kosovo | AuswĂ€rts | 1:1 | Vargas 47â | Pristina, Stadion Fadil Vokrri |
Tabelle 2
| Gruppe | Pos. | Team | Pts. | Spiele | S | U | N | Tore | Gegentore | Diff. | Status |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| B | 1 | Schweiz | 14 | 6 | 4 | 2 | 0 | 14 | 2 | +12 | Weltmeisterschaft 2026 |
| B | 2 | Kosovo | 11 | 6 | 3 | 2 | 1 | 6 | 5 | +1 | Play-offs |
| B | 3 | Slowenien | 4 | 6 | 0 | 4 | 2 | 3 | 8 | -5 | Nicht qualifiziert |
| B | 4 | Schweden | 2 | 6 | 0 | 2 | 4 | 4 | 12 | -8 | Play-offs ĂŒber Nations League |
Wie sie spielen
Die Schweiz spielt in dieser Qualifikation wie eine Mannschaft, die sich selbst vertraut â und genau deshalb nicht in Hektik verfĂ€llt. 14 Tore in 6 Spielen sind ein Schnitt von 2,33 pro Partie; noch aussagekrĂ€ftiger ist das VerhĂ€ltnis zur Defensive: nur 2 Gegentore, also 0,33 pro Spiel. Das ist weniger âwir rennen alle nach vorneâ und mehr âwir kommen zu unseren Momenten, und wir lassen kaum welche zuâ.
AuffĂ€llig ist die Schweizer FĂ€higkeit, Spiele ĂŒber verschiedene Wege zu lösen. Da ist der klare Heimsieg mit Dominanz (4:0 gegen Kosovo, 3:0 gegen Slowenien), aber auch der AuswĂ€rtssieg, der sich wie ein geduldiges Aufschrauben anfĂŒhlt (0:2 in Schweden: erst der Elfmeter, dann das Finish in der Nachspielzeit). Und da ist der eine Abend, an dem der Ball nicht ins Netz wollte oder sollte â 0:0 in Slowenien â der trotzdem ein Gewinn war, weil er das Fundament stabil hielt.
Die âSpielrhythmenâ lassen sich an den Zeitstempeln ablesen: Die Schweiz kann frĂŒh treffen (Embolo 12â gegen Schweden; Elvedi 18â gegen Slowenien), und sie kann spĂ€t zustechen (Manzambi 90+4â gleich zwei Mal). Das ist ein Turnier-Asset. Mannschaften, die nur in einer Phase gefĂ€hrlich sind, werden planbar. Mannschaften, die bis zur letzten Minute eine Entscheidung erzwingen, verĂ€ndern die Risikorechnung des Gegners.
Auch die Torverteilung erzĂ€hlt etwas: Embolo trifft mehrfach (gegen Kosovo doppelt, gegen Slowenien, gegen Schweden), Xhaka liefert nicht nur PrĂ€senz, sondern auch Tore vom Punkt (65â in Solna, 60â gegen Schweden), Ndoye taucht in den klaren Siegen auf (38â gegen Slowenien, 75â gegen Schweden), dazu Akanji, Elvedi, Widmer, Vargas, Manzambi. Das ist keine Ein-Mann-Statik, sondern ein Netz. Und ein Netz reiĂt nicht so leicht, wenn ein Knoten mal fehlt.
Die Verwundbarkeit liegt â wenn man sie aus den Ergebnissen ĂŒberhaupt herausmeiĂeln will â weniger im offenen Spiel als in den Momenten, in denen der Gegner den Spielverlauf verschiebt. Pristina ist dafĂŒr das LehrstĂŒck: FĂŒhrung durch Vargas (47â), dann das 1:1 durch Muslija (74â). Die Schweiz gewann nicht mehr, aber sie verlor auch nicht. FĂŒr die WM heiĂt das: Wenn das Spiel kippt, ist das Team zumindest schwer zu brechen. Der nĂ€chste Schritt wĂ€re, solche Phasen wieder in eigene Kontrolle umzuwandeln â nicht zwingend mit einem fĂŒnften Tor, sondern mit einem zweiten Treffer zur richtigen Zeit.
Die Gruppe bei der WM
Gruppe B bringt fĂŒr die Schweiz ein Paket, das auf den ersten Blick simpel wirkt, aber in Wahrheit drei unterschiedliche Aufgaben stellt. Erst kommt Katar, dann ein Gegner, der ĂŒber den UEFAâPlay-offâWeg kommt, dann Kanada. Drei Spiele, drei Tempi, drei Kontexte â und jedes davon verlangt eine andere Art von NĂŒchternheit.
Der Auftakt gegen Katar ist mehr als âerstes Spielâ. Es ist die Partie, in der man sich selbst erklĂ€rt: Wird es ein kontrollierter Start, der auf StabilitĂ€t setzt, oder sucht die Schweiz frĂŒh den Punch wie in Basel gegen Kosovo? Die Quali-Zahlen sprechen dafĂŒr, dass die Nati beides kann â frĂŒh zupacken, ohne die Defensive zu verlieren. Und gerade in Gruppenspielen ist die frĂŒhe Selbstsicherheit oft der unsichtbare vierte Punkt auf der Tabelle.
Das zweite Spiel ist in der Dramaturgie oft das entscheidende: nicht weil es mathematisch immer so ist, sondern weil es das erste Ergebnis bestĂ€tigt oder relativiert. Hier wartet âRival por definirse, saldrĂĄ del play-off UEFA Ruta A: Gales, Bosnia y Herzegovina, Italia o Irlanda del Norte.â Das ist bewusst breit gefasst, und genau deshalb muss die Schweiz das Spiel aus sich heraus denken: Ball sichern, ĂbergĂ€nge sauber, kein Geschenke-Pass in die Mitte, und die Geduld behalten, wenn der Gegner lange stabil steht.
Zum Abschluss kommt Kanada. Ein letztes Gruppenspiel kann sich wie ein Finale anfĂŒhlen oder wie ein Verwaltungsakt â abhĂ€ngig von den ersten beiden Ergebnissen. FĂŒr die Schweiz ist es in jedem Fall ein Spiel, das eine saubere Balance verlangt: nicht kopflos öffnen, aber auch nicht in den â0:0 reichtâ-Modus fallen, wenn es nicht reicht. Die Qualifikation zeigte mit 14:2 Toren, dass die Nati nicht auf Kante leben muss. Sie kann Spiele auch mit zwei Toren Abstand entscheiden.
Hier die drei Partien der Gruppe in der Ăbersicht, mit dem Pflichtblick auf Details: Datum, Ort, BĂŒhne. Und beim zweiten Spiel mit der korrekten, ausgeschriebenen Rivalenbeschreibung.
| Datum | Stadion | Stadt | Gegner |
|---|---|---|---|
| 13. Juni 2026 | Levi's Stadium | San Francisco | Katar |
| 18. Juni 2026 | SoFi Stadium | Los Angeles | Rival por definirse, saldrĂĄ del play-off UEFA Ruta A: Gales, Bosnia y Herzegovina, Italia o Irlanda del Norte. |
| 24. Juni 2026 | Stadion BC Place | Vancouver | Kanada |
Partie 1: Katar â Schweiz Das Drehbuch aus Schweizer Sicht ist klar: seriöser Start, keine unnötigen Fouls, und wenn sich die Chance bietet, frĂŒh zu treffen. Die Quali liefert das Vorbild: gegen Kosovo fielen die Tore zwischen der 22. und 45. Minute wie eine Kettenreaktion. Prognose: gana Suiza.
Partie 2: Schweiz â Rival por definirse, saldrĂĄ del play-off UEFA Ruta A: Gales, Bosnia y Herzegovina, Italia o Irlanda del Norte. Hier zĂ€hlt weniger Glanz als Klarheit. Die Schweiz sollte das Spiel als Aufgabe âBĂ€lle in die Zone, nicht in die Hoffnungâ angehen: Druck erzeugen, ohne den Konter zu öffnen. Die Statistik, die Mut macht: nur 2 Gegentore in 6 Quali-Spielen. Das gibt Freiheit, auch mal zehn Minuten ohne Durchbruch zu ĂŒberstehen. Prognose: empate.
Partie 3: Schweiz â Kanada Dieses Spiel riecht nach Tempo und Momenten, aber die Schweiz muss sich nicht auf einen Schlagabtausch einlassen, um gefĂ€hrlich zu sein. In der Quali zeigte sie, dass sie auch auswĂ€rts knapp gewinnen kann und dass spĂ€te Tore Teil ihres Repertoires sind. Wenn es ein Spiel wird, das lange offen bleibt, ist genau dieses âFinishâ ein Argument. Prognose: gana Suiza.
SchlĂŒssel zur Qualifikation aus der Gruppe
- Das erste Spiel nicht nur ânicht verlierenâ, sondern den Ton setzen: ein Tor Vorsprung verĂ€ndert die ganze Gruppenlogik.
- Die defensive Basis schĂŒtzen: 2 Gegentore in 6 Quali-Spielen sind ein Standard, der ĂŒbertragbar sein muss.
- SpĂ€te Phasen aktiv spielen: zwei Tore in der 90+4â sind kein Zufall, sondern ein Mindset.
- Gegen Spielverlauf ruhig bleiben: Pristina zeigte, dass ein Ausgleich nicht automatisch ein Einbruch ist.
- HeimspielgefĂŒhl herstellen, auch wenn es neutral ist: Basel war RĂŒckenwind â die Schweiz muss sich diesen RĂŒckenwind selbst erzeugen.
Leitartikel
Die Schweiz hat diese Qualifikation nicht gewonnen, weil sie lauter war als die anderen, sondern weil sie verlĂ€sslicher war. 14 Punkte, 14:2 Tore â das ist das Profil einer Mannschaft, die Fehlerquoten minimiert und Chancen in Serie verwandelt. Gerade im TurnierfuĂball ist das die hĂ€rteste WĂ€hrung: nicht die schöne Idee, sondern die wiederholbare AusfĂŒhrung.
Trotzdem steckt im schönsten Lauf immer auch ein kleiner Warnzettel. Das 1:1 in Pristina war kein Drama, aber es war ein Reminder: Ein Spiel kann kippen, wenn der Gegner einen Moment bekommt und du danach zu lange brauchst, um die Kontrolle zurĂŒckzuholen. Die Schweiz hat den Punkt gerettet, ja. Doch bei einer WM sind solche Minuten oft die, die ĂŒber Achtelfinale oder Kofferpacken entscheiden.
Und genau deshalb passt als Schlussbild nicht das 4:0âFeuerwerk, sondern der nĂŒchterne Abend im Kosovo: FĂŒhrung, Ausgleich, Ende. Nicht als Angstgeschichte, sondern als Arbeitsauftrag. Wenn die Schweiz in der Gruppe B so stabil bleibt wie in der Quali â und dabei lernt, nach einem Gegentreffer wieder schneller die eigene Richtung einzuschalten â, dann wird aus dem soliden Ticket eine echte Reise.